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Auszug aus der 1. Änderung der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Verwaltungsgemeinschaft Schlotheim vom 05.10.2015

"§ 23
Offene Feuer im Freien


(1) Das Anlegen und Unterhalten von offenen Feuern im Geltungsbereich dieser Verordnung ist nicht erlaubt. Ausnahmen vom Verbot des Anlegens und Unterhaltens eines offenen Feuers können gemäß § 26 für ortstypische Brauchtumsfeuer und Lagerfeuer unter Beachtung der nachfolgenden Absätze gewährt werden.
(2) Die Ausnahmegenehmigung nach § 26 dieser Verordnung ersetzt nicht die notwendige Zustimmung des Grundstückseigentümers oder Besitzers.
(3) Brauchtumsfeuer sind mindestens 2 Wochen vor ihrer Durchführung bei der Ordnungsbehörde der Verwaltungsgemeinschaft Schlotheim zu beantragen. Brauchtumsfeuer sind Feuer, deren Zweck nicht darauf gerichtet ist, pflanzliche Abfälle durch schlichtes Verbrennen zu beseitigen. Brauchtumsfeuer dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und das Feuer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ist. Hierzu gehören z. B. Osterfeuer, Maifeuer und Martinsfeuer.
(4) Der Antrag des Brauchtumsfeuers muss folgende Angaben enthalten:
a) Bezeichnung des Vereins/der Gemeinschaft/der Organisation (Name und Anschrift der verantwortlichen Person(en), die das Brauchtumsfeuer durchführen möchten)
b) Alter der verantwortlichen Person(en), die das Brauchtumsfeuer beaufsichtigt (en),
c) Beschreibung des Ortes, wo das Brauchtumsfeuer stattfinden soll,
d) Entfernung des Brauchtumsfeuers zu baulichen Anlagen und zu öffentlichen Verkehrsanlagen,
e) Höhe des zu verbrennenden, aufgeschichteten Material
f) getroffene Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr (z. B. Feuerlöscher, Brandwache, Handy für Notruf, Sand, Wasser)
(5) Im Rahmen sog. Brauchtumsfeuer dürfen nur unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie Stroh verbrannt werden. Die Pflanzenabfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.
Das Verbrennen von beschichtetem/unbehandeltem Holz (hierunter fallen auch behandelte Paletten, Schalbretter usw.) und sonstigen Abfällen (z.B. Altreifen) ist verboten. Andere Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralölprodukte oder andere Abfälle dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers genutzt werden. Die Feuerstelle darf nicht zu lange Zeit vor dem Anzünden aufgeschichtet werden, damit Tiere hierin keinen Unterschlupf suchen können und dadurch vor dem Verbrennen geschützt werden.
(6) Das Brauchtumsfeuer muss ständig von zwei Personen, davon eine über 18 Jahre alt, beaufsichtigt werden. Sie müssen über Mobiltelefon erreichbar sein und dürfen den Verbrennungsplatz erst dann verlassen, wenn das Feuer und die Glut erloschen sind. Das Feuer darf bei starkem Wind nicht angezündet werden. Das Feuer ist bei einem aufkommenden starken Wind unverzüglich zu löschen.
(7) Das Feuer muss folgende Mindestabstände einhalten:
a) 100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden,
b) 25 m von sonstigen baulichen Anlagen,
c) 50 m von öffentlichen Verkehrsflächen,
d) 20 m von befestigten Wirtschaftswegen
e) mindestens 100 m von leicht entzündbaren Stoffen
f) 15m von sonstigen brennbaren Stoffen
Je Anlass (z.B. Ostern, Pfingsten, Martinstag) kann in den Mitgliedsgmeinden und in der Stadt Schlotheim ein Brauchtumsfeuer gestattet werden, weil damit im Regelfall der Pflege des Brauchtums hinreichend entsprochen werden kann.
(8) Ein Lagerfeuer darf die Maße im Durchmesser und in der Höhe von 1m nicht überschreiten. Als Brennstoff darf ausschließlich trockenes, naturbelassenes und stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde, beispielsweise in Form von Scheitholz, Ästen und Reisig verwendet werden.
(9) Das Lagerfeuer muss bis zum vollständigen Erlöschen der Glut von einer zuverlässigen Aufsichtsperson beaufsichtigt werden.
(10) Bei starken Winden und bei starker Rauchentwicklung, ist das Lagerfeuer sofort zu löschen.
(11) Zu den nächstgelegenen Gebäuden muss ausreichender Abstand eingehalten werden.
(12) Das Lagerfeuer ist der örtlichen Ordnungsbehörde der VG Schlotheim schriftlich oder telefonisch mindestens 3 Tage vorher anzuzeigen.
(13) Andere Bestimmungen (wie z. b. Abfallbeseitigungs- und Naturschutzgesetz, landesrechtliche Vorschriften, wie das Waldgesetz und die Verordnung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen), nach denen offene Feuer im Freien gestattet oder verboten sind, bleiben unberührt."


 
Zuständige Institution
Abfallwirtschaftsbetrieb UHK
Brunnenstraße 94
99974 Mühlhausen
Telefon: 03601/80-2108
Internet: Abfallwirtschaftsbetrieb Unstrut-Hainich

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Weitere Informationen im Internet
http:///www.abfallwirtschaft-uhk.de

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